Unser neues Kundencenter:
Rund-um-Service für all Ihre Anliegen.

Zum Kundencenter

zum Newsletter anmelden

Unsere Wasserqualität

Die Wasserbeschaffenheit steht unter ständiger Kontrolle und wird regelmäßig auf Trinkwasserqualität überprüft. Es werden Wasserproben bei den Brunnen, Hochbehältern und Netzstellen gezogen und in einem autorisierten Untersuchungslabor einer bakteriologischen und chemischen Untersuchung unterzogen. Die Befunde bestätigen eine einwandfreie Trinkwasserqualität, sodass keine Wasseraufbereitung erforderlich ist.

Ständige Kontrollen

Die chemisch-bakteriologischen Untersuchungen werden in regelmäßigen Abständen vom Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin der Universität Graz durchgeführt.
 
 

Chemischer Befund

Der ph-Wert ist ein Maß für die Konzentration an H+ -Ionen (Wasserstoffionen). Er wird vor allem durch den Gehalt an freier Kohlensäure (H2CO3) bestimmt. Bei Wasser mit einem hohen Gehalt an freiem CO2 (Kohlendioxid) liegt er im sauren Bereich (kleiner als pH 7, pH 7=Neutralpunkt). Der pH-Wert sollte nicht unter 6,5 und nicht über 9,5 (Grenzwerte) liegen.

Eisen und Mangan (Fe; Mn) sind in geringen Konzentrationen lebensnotwendige Elemente. Sie bewirken im Wasser aber Trübungen, Färbungen und Geschmacksbeeinträchtigungen. Neben natürlichen Ursachen sind Eisenausfällungen (rot- braunes Wasser) auf Korrosion und Rostbildung in der Rohrinstallation zurückzuführen. An diesem Prozess können auch Eisenbakterien (Gallionella- oder Siderocapsa-Arten) beteiligt sein, die sogar Rohrverstopfungen verursachen können (Verockerung durch Eisenoxide durch Oxidation von Fe2+ zu unlöslichem Fe3+ bzw. Fe(III)oxid).

Die Härte (°dH) des Wassers beschreibt die Konzentration der im Wasser Erdalkali-Ionen (Ca, Mg). Man unterscheidet zwischen Carbonathärte (Hydrogencarbonate der Erdalkaliionen) und Nicht-Carbonathärte (Chloride, Sulfate, Nitrite u.a.). Wasser mit niedrigen Härtegraden ist häufig aggressiv, da es keine ausreichende Pufferwirkung besitzt. Hohe Härtegrade führen zu Rohrinkrustierungen, Kalkablagerungen, Kesselstein und erhöhen den Waschmittelverbrauch.

Gesamthärte 

0 - 4 sehr weich
4 - 8weich
8 - 12mittelhart
12 - 18ziemlich hart
18 - 30hart
30sehr hart

Nitrit und Ammonium deuten auf eine akute, frische organische Verunreinigung hin (Mineralisierung von organischem Stickstoff), z.B. durch Fäkalien, sodass auch mit bakteriologischen Befunden zu rechnen ist. Nitrit kann durch chemische Reduktion von Nitrat unter anderem auch in verzinkten Eisenrohren der Hausinstallation entstehen. Es ist wesentlich giftiger als Nitrat. Ammonium kann darüber hinaus zu Geruchsbeeinträchtigungen führen, vor allem, wenn das Wasser gechlort wird und sich deswegen als Reaktionsprodukte Chloramine bilden.

Nitrat Ein erhöhter Nitratwert ist normalerweise ein Hinweis auf eine Verunreinigung durch organische Stoffe z.B. aus Jauche, Fäkalien, Abwasser, Klärschlamm, aber auch aus Mineraldünger oder Luftschadstoffen. Nitrat selbst ist relativ ungiftig. Nur in höheren Konzentrationen kommt es zu Wirkungen auf die Darmschleimhaut und die Schilddrüse. Durch Umwandlung zu Nitrit, das sich im Körper (durch Bakterien oder enzymatisch) oder außerhalb des Körpers z.B. durch Bakterien im Wasser und in Lebensmitteln bilden kann, wird es besonders für Säuglinge zu einem Atemgift, indem es die Sauerstoffaufnahme des Hämoglobins blockiert. Der Grenzwert für Nitrat beträgt 50 mg/l.

Sulfat und Chlorid gehören zu den natürlichen Wasserinhaltsstoffen, die in niedrigen Konzentrationen den Geschmack des Wassers positiv beeinflussen. Erst bei höheren Konzentrationen kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Während erhöhte Chloridkonzentrationen das Wasser ungenießbar machen und erhöhten Blutdruck (in Kombination mit Natrium: NaCl) verursachen können, verursachen höhere Sulfatwerte eine abführende Wirkung. Sulfat und Chloridbelastungen können durch natürliche, "geogene" Gegebenheiten verursacht sein (Salz- und Gipslagerstätten). In der Regel sind erhöhte Belastungen auf Abwässern, Deponiesickerwässer oder Straßenabschwemmungen (Chlorid aus Streusalz) aber auch durch Dünger, Niederschläge in Oberflächengewässern zurückzuführen.
 

Bakteriologischer Befund


Temperatur

Diese sollte niedrig sein. Höhere Temperaturen haben nicht nur einen negativen Einfluss auf die Genießbarkeit des Wassers, sondern sie erhöhen die Löslichkeit eventuell schädlicher Wasserinhaltsstoffe und beschleunigen das Wachstum von Mikroorganismen, während der Sauerstoffgehalt erniedrigt wird.

Koloniebildende Einheiten (KBE)
Ein Maß für die allgemeine Keimbelastung des Trinkwassers. Diese soll den Richtwert von 100/ml nicht übersteigen. (Bebrütungstemperatur: 20° und 37° C).

E.coli und coliconforme Keime
Diese "Fäkalindikatoren" sind ein Hinweis auf eine Belastung des Wassers durch Darmkeime (z.B. Risiko von Trinkwasserinfektionen durch Salmonellen). Escherichia coli gehören zu den Enterobakterien und kommen im menschlichen und tierischen Darm vor. E.coli gelten als opportunistischer Erreger von Infektionen, d.h. bei Abwehrschwäche z.B. in Krankenhäusern (Hospitalismus) kann dieses Bakterium Nieren- und Blasenerkrankungen, Sepsis und andere Erkrankungen auslösen. Die meistens im Wasser vorkommenden E.coli sind für den gesunden Menschen zumindest in niedrigen Keimdichten harmlos. Die Einführung des Parameters E.coli in die Trinkwasserüberwachung ist nicht auf dessen möglicher pathogener Wirkung begründet, sondern auf dessen Indikatorfunktion.
 

Brunnen Voitsberg

Laut Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin ergab die Wasseruntersuchung folgende Ergebnisse:

Protokoll-Nr.: 1800986 vom 01.03.2018
Chemischer Befund
UntersuchungsparamterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Färbung/m< 0,10,5-
pH-Wertbei 20° C6,936,50-9,50-
Elektrische Leitfähigkeit (20° C)

µS/cm

5802500-
Gesamthärte°dH17,1--
Karbonathärte°dH12,8--
Eisenmg/l< 0,020,20-
Manganmg/l< 0,0200,050-
Ammoniummg/l< 0,020,50-
Nitritmg/l< 0,01-0,10
Nitratmg/l8,625,050,0
Chloridmg/l17,5200,0-
Sulfatmg/l84,5250,0-
TOCmg/l0,5--
Bakteriologischer Befund
UntersuchungsparamterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Koloniebildende Einheiten bei 22° CKBE/ml0100-
Koloniebildende Einheiten bei 37° CKBE/ml020-
Escherichia coli

KBE/100ml

0-0
Coliforme Bakterien

KBE/100ml

00-
Enterokokken

KBE/100ml

0-

0

Volluntersuchung

Laut Untersuchungsprotokoll Nummer 1406419 vom 04.09.2014 waren bei der Volluntersuchung schädliche Stoffe nicht nachweisbar.

*RZ = Richtzahl (Indikatorparameterwert)
*ZHK = Zulässige Höchstkonzentration (Parameterwert)
 

Brunnen Lobming

Laut Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin ergab die Wasseruntersuchung folgende Ergebnisse:

Protokoll-Nr.: 1507196 vom 28.09.2015
Chemischer Befund
UntersuchungsparamterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Färbung/m< 0,10,5-
pH-Wertbei 20° C6,706,50-9,50-
Elektrische Leitfähigkeit (20° C)

µS/cm

6422500-
Gesamthärte°dH16,8--
Karbonathärte°dH13,0--
Eisenmg/l< 0,020,20-
Manganmg/l0,0370,050-
Ammoniummg/l< 0,020,50-
Nitritmg/l< 0,01-0,10
Nitratmg/l11,525,050,0
Chloridmg/l53,5200,0-
Sulfatmg/l60,2250,0-
TOCmg/l0,9--
Bakteriologischer Befund
UntersuchungsparamterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Koloniebildende Einheiten bei 22° CKBE/ml0100-
Koloniebildende Einheiten bei 37° CKBE/ml320-
Escherichia coli

KBE/100ml

0-0
Coliforme Bakterien

KBE/100ml

00-
Enterokokken

KBE/100ml

0-

0

Volluntersuchung

Laut Untersuchungsprotokoll Nummer 1406420 vom 04.09.2014 waren bei der Volluntersuchung schädliche Stoffe nicht nachweisbar.

*RZ = Richtzahl (Indikatorparameterwert)
*ZHK = Zulässige Höchstkonzentration (Parameterwert)

Brunnen Gößnitzgraben

Laut Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin ergab die Wasseruntersuchung folgende Ergebnisse:

Protokoll-Nr.: 1800999 vom 01.03.2018
Chemischer Befund
UntersuchungsparaterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Färbung/m< 0,10,5-
pH-Wertbei 20° C7,816,50-9,50-
Elektrische Leitfähigkeit (20° C)

µS/cm

1992500-
Gesamthärte°dH5,4--
Karbonathärte°dH4,4--
Eisenmg/l< 0,020,20-
Manganmg/l< 0,0200,050-
Ammoniummg/l< 0,020,50-
Nitritmg/l< 0,01-0,10
Nitratmg/l

6,6

25,050,0
Chloridmg/l10,2200,0-
Sulfatmg/l18,2250,0-
TOCmg/l0,8--
Bakteriologischer Befund
UntersuchungsparamterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Koloniebildende Einheiten bei 22° CKBE/ml0100-
Koloniebildende Einheiten bei 37° CKBE/ml020-
Escherichia coli

KBE/100ml

0-0
Coliforme Bakterien

KBE/100ml

00-
Enterokokken

KBE/100ml

0-

0

Volluntersuchung

Laut Untersuchungsprotokoll Nummer 1406424 vom 04.09.2014 waren bei der Volluntersuchung schädliche Stoffe nicht nachweisbar.

*RZ = Richtzahl (Indikatorparameterwert)
*ZHK = Zulässige Höchstkonzentration (Parameterwert) 

Brunnen GKB

Laut Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin ergab die Wasseruntersuchung folgende Ergebnisse:

Protokoll-Nr.: 1800990 vom 01.03.2018
Chemischer Befund
UntersuchungsparamterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Färbung/m< 0,10,5-
pH-Wertbei 20° C7,066,50-9,50-
Elektrische Leitfähigkeit (20° C)

µS/cm

674

2500-
Gesamthärte°dH21,1--
Karbonathärte°dH16,7--
Eisenmg/l< 0,020,20-
Manganmg/l< 0,0200,050-
Ammoniummg/l< 0,020,50-
Nitritmg/l< 0,01-0,10
Nitratmg/l14,725,050,0
Chloridmg/l27,3200,0-
Sulfatmg/l62,2250,0-
TOCmg/l< 0,5--
Bakteriologischer Befund
UntersuchungsparamterEinheitErgebnisRZ*ZHK*
Koloniebildende Einheiten bei 22° CKBE/ml0100-
Koloniebildende Einheiten bei 37° CKBE/ml020-
Escherichia coli

KBE/100ml

0-0
Coliforme Bakterien

KBE/100ml

00-
Enterokokken

KBE/100ml

0-

0

Volluntersuchung

Laut Untersuchunsprotokoll Nummer 1305752 vom 10.09.2013 waren bei der Volluntersuchung schädliche Stoffe nicht nachweisbar.

*RZ = Richtzahl (Indikatorparameterwert)
*ZHK = Zulässige Höchstkonzentration (Parameterwert)