Firmenchronik der Stadtwerke Voitsberg
Wie alles angefangen hat - vom ersten "Meilenstein" im Jahr 1906 bis in die Gegenwart - Stück für Stück zu den Stadtwerken Voitsberg wie wir sie alle kennen.
Das Elektrizitätsunternehmen
1906
Beschluss des Gemeinderats der Stadt Voitsberg, das Sägewerk in Klein-Gaisfeld in ein Elektrizitätswerk umzubauen.
1907
Inbetriebnahme der Stromerzeugungs- und Verteilanlage sowie Erteilung der Konzession zum gewerbsmäßigen Betrieb eines Elektrizitätswerkes in Klein-Gaisfeld durch die Bezirkshauptmannschaft Voitsberg.
1940
Verstärkung der Stromerzeugungsanlage E-Werk Krottendorf.
1940–1944
Schrittweise Umstellung der Versorgungsspannung im Niederspannungsnetz von 190/110 Volt auf 380/220 Volt.
1955
Errichtung des Umspannwerkes I (UW I) in der Hans-Klöpfer-Allee in Voitsberg.
1956–1957
Neubau der Wehranlage und teilweise Automatisierung des E-Werks Krottendorf.
1968–1970
Errichtung einer
20 kV Einspeisestelle in Krottendorf; Umstellung der
Versorgungsspannung im Mittelspannungsnetz von 5 auf 20 kV im Raum
Ligist und Krottendorf; Einbau einer Rundsteuer-
anlage im UW I; Bau des
Umspannwerkes II (UW II) in der Grazer Vorstadt in Voitsberg.
1985
Umstellung der
Versorgungsspannung von 5 auf 20 kV ausgehend vom Umspannwerk II (UW
II) für das gesamte Mittelspannungsnetz St. Johann, Krottendorf und
Ligist.
1992
Errichtung einer zweiten 20 kV-Verbindungsleitung UWI-UWII.
1992–1999
Errichtung einer zweiten 20 kV-Anspeiseleitung für das Mittelspannungsnetz St. Johann, Krottendorf und Ligist.
1999
Gründung der Energy
Services Handels- und Dienstleistungs GmbH gemeinsam mit 11 kommunalen
und privaten Elektrizitätsunternehmen, um im künftigen freien
Strommarkt die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
1999
Erwerb des
Geschäftsgebäudes Hauptplatz 35 und Ludeschergasse 1, sowie Ausbau und
Adaptierung der Räumlichkeiten für das neue Verwaltungs- und
Betriebsgebäude.
2000
Übersiedlung in das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude.
2000
Stilllegung der
Stromerzeugungsanlage E-Werk Krottendorf und somit Ermöglichung der
heutigen Trassenvariante für die Errichtung der Umfahrungsstraße
Krottendorf (B70).
2001
Vollständige Liberalisierung des österreichischen Strommarktes tritt mit 1. Oktober 2001 in Kraft.
2002
Errichtung des Wirtschaftshofes in der Burggasse in Voitsberg.
2003
Umbau und Verkabelung der 20 kV-Freileitung im Bereich Gaisfeld–Krottendorf im Zuge der Errichtung der Umfahrungsstraße Krottendorf (B 70).
2005
Einbindung der Umspannwerke UW I und UW II sowie der Schaltstellen in ein Fernwirksystem.
2006
Erneuerung der bestehenden Rundsteueranlage.
2007
Umbau und Verstärkung der Umspannstation Kläranlage.
Das Wasserversorgungsunternehmen
1944
Inbetriebnahme der Trinkwasserversorgungsanlage für die Stadt Voitsberg; Pumpenhaus und
Hochbehälter 200 m³.
1950–1951
Ausbau des Wasserleitungsnetzes von Voitsberg.
1953
Bau des 2. Hochbehälters 300 m³ am Schlossberg.
1968
Übernahme und Fertigstellung der Wasserversorgungsanlage Lobming (Eingemeindung).
1969
Errichtung eines Horizontalfilterbrunnens im Gößnitzgraben.
1970
Ausbau der Wasserversorgungsanlage Kowald mit zwei Hochbehältern.
1973–1974
Fertigstellung und Inbetriebnahme der Wasserversorgungsanlage Arnstein.
1989
Inbetriebnahme der Wassertransportleitung Köflach-Voitsberg einschließlich Bau eines neuen Hoch-
behälters 1.000 m³ am Schlossberg; Sanierung der beiden alten 300 m³ und 200 m³ Hochbehälter.
1989–1990
Generalsanierung des Pumpenhauses Voitsberg für die Trinkwasserversorgungsanlage der Stadt
Voitsberg; Sanierung der Hochbehälter-Anlage Kowald 1 + 2 und Lobming.
1994
Errichtung der Nutzwasseranlage Josef-Schacht für die Bewässerung von Sport-, Park- und Grünan-
lagen. Für diese Anlage wurde der Umweltschutzpreis 1994 des Landes Steiermark verliehen.
1996
Errichtung der Nutzwasseranlage Ruhmannstraße.
1996–2001
Erweiterung der Wasserversorgungsanlagen im Bereich Tregist/Lobmingberg.
2001
Übernahme der Wasserversorgungsanlagen der GKB in Bärnbach.
2001–2003
Einbindung der bestehenden Trink- und Nutzwasseranlagen in ein Fernwirksystem.
2004
Übernahme der Trinkwasserversorgungsanlagen im Bereich Laubgasse, Baumgasse, Dorngasse,
Nordweg, Meisenweg, Prof.-F.-Aduatz Straße von der Stadtgemeinde Bärnbach.
2005
Errichtung der Zwischenpumpstation Zangtal.
2006
Aufschließung der Schlossberggründe Voitsberg ausgehend von der Pumpstation Altenheim.
2007
Errichtung der Drucksteigerungsanlage Bergweg.
Die Elektroinstallationen und das Elektrofachgeschäft
1928
Eröffnung eines Elektroinstallations- und Verkaufsgeschäftes im Rathaus Voitsberg.
1990
Umbau des Verkaufsgeschäftes mit gleichzeitiger Vergrößerung der Verkaufsfläche.
1991
Errichtung einer Meister-Servicestelle für Audio, Video, TV und Elektronik.
2000
Übersiedlung des Verkaufsgeschäftes in das neue Verwaltungs- und Betriebsge-
bäude Hauptplatz 35.
2002
Kooperation mit der bedeutenden europäischen Verbundgruppe ElectronicPartner.
2003
Neuausstattung des Verkaufsgeschäftes.
2004
Umbau und Erweiterung der Servicewerkstätten für Unterhaltungselektronik und
Haushaltsgeräte.
Die Bestattung
2003
Übernahme der Verwaltung der Bestattungsanstalt Voitsberg.
2006 - 2007
Errichtung und Inbetriebnahme eines neuen Bestattungszentrums.